Anthroposophische Gesellschaft Michaelzweig Pforzheim
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Anregungen

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir uns die hier veröffentlichten Beiträge nicht zu eigen machen. Sie sind die persönliche Auffassung und Darstellung der jeweils genannten Autoren, auch wenn sie auf unserer Homepage veröffentlicht werden. Die zitierten Autoren haben uns die Erlaubnis gegen Ihre Beiträge hier wieder zu geben.

Eigenverantwortung – auch für die Welt

Liebe Mitglieder (der Anthroposophischen Gesellschaft)

Covid-19 als ansteckende Krankheit ist nicht nur ein medizinisches Phänomen. Durch die pandemische Verbreitung wurden weltweit die dafür vorgesehenen Pandemiegesetze aktiviert. Diese übertragen die Handlungsmacht schrittweise den staatlichen Regierungen. Bei höchster Stufe der Dringlichkeit ist die Handlungsmacht vollständig in den Händen der staatlichen Exekutive, die fachlich-medizinische Expertise ist nur noch beratender Natur. Dadurch ist Covid-19 inzwischen genauso stark ein politisch-gesellschaftliches Phänomen wie ein medizinisches.

Eigenverantwortung – auch für die Welt

Gesellschaftspolitisch hat die Frage zwei Seiten. Erstens: Wie weit muss der Staat mit seinen behördlichen Vorgaben gehen, damit die Pandemie nicht aus dem Ruder läuft? Zweitens: Wann muss der Staat sein Durchregieren mit Verordnungen unter Notrecht wieder beschränken, weil er sonst die Grundrechte zu stark verletzt? Über diese Fragen sind heute in vielen Ländern die Meinungen gespalten. Während beispielsweise in Italien, Frankreich und der Schweiz gegen die staatlichen Vorgaben Widerstand artikuliert wird, gibt es etwa in Brasilien Demonstrationen gegen die Regierung, unter anderem weil zu wenige Impfmöglichkeiten bereitstehen.

Auch in der Anthroposophischen Gesellschaft und Bewegung lebt die Frage, wie viel Verantwortung in der aktuellen Situation dem Individuum zukommen soll und wie viel dem Staat. Die individuelle, selbstverantwortete Freiheit gehört zur Würde des Menschen und ist ein Grundwert der Anthropo­sophie. Ich meine, dass die tätige Anthroposophie in der Selbstverantwortung eine ihrer Quellen haben muss.

Die Eigenverantwortung bezieht sich zwar schnell zu stark auf sich selbst, sie gilt aber genauso stark der Welt – hier auch die soziale, die staatliche Welt –, in der ich lebe. Es geht also um die Herausforderung, aus Eigenverantwortung die gemeinschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Können wir das? Können wir das in unseren gemeinschaftlich getragenen anthroposophischen Institutionen?

Je mehr wir es wollen und können, desto mehr kann und soll sich der Staat zurückziehen. Gerade weil er als moderner säkularer Staat auf der Mündigkeit seiner Bürger basiert, soll er sich aus seinem selbst auferlegten schattenhaften Zwang, für die Gesundheit aller kollektiv verantwortlich zu sein, zurücknehmen.

Ueli Hurter, Goetheanum

So lautete der Leitartikel im Anthroposophie weltweit 11/2021 vom 29.10.2021.

Die ganze Ausgabe finden Sie hier : https://anthroposophie.org/de/newsletters/anthroposophie-weltweit-nr11-2021

By Peter Scheeder
Peter Scheeder

Erlebnisse in Afrika und Gedanken dazu von David Plum, Hamburg

Liebe Freunde,

Inmitten der wachsenden Verunsicherung und des bangen Rückzugs sind gute Nachrichten vielleicht willkommen und der Austausch angemessen. Ich beginne jetzt mit dieser Art der Verbreitung von Gedanken und Impulsen, weil eben für diese unsere Zeit das Verständnis nicht leicht zu erringen und folglich Sicherheit im Handeln schwer zu gewinnen ist. Es ist ein innerer Impuls, ich möchte niemandem damit zu nahe treten und bin für Anregungen und Korrekturen dankbar.

By Peter Scheeder
Peter Scheeder

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Faust und das Osterfest

Faust Monolog

Habe nun, ach! Philosophie,
Juristerei and Medizin,
Und leider auch Theologie
Durchaus studiert, mit heißem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!
Heiße Magister, heiße Doktor gar,
Und ziehe schon an die zehen Jahr'
Herauf, herab und quer und krumm
Meine Schüler an der Nase herum -
Und sehe, dass wir nichts wissen können!
Das will mir schier das Herz verbrennen.
Zwar bin ich gescheiter als alle die Laffen,
Doktoren, Magister, Schreiber und Pfaffen;
Mich plagen keine Skrupel noch Zweifel,
Fürchte mich weder vor Hölle noch Teufel -
Dafür ist mir auch alle Freud' entrissen,
Bilde mir nicht ein, was Rechts zu wissen,
Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren,
Die Menschen zu bessern und zu bekehren.
Auch hab' ich weder Gut noch Geld,
Noch Ehr' und Herrlichkeit der Welt;
Es möchte kein Hund so länger leben!
Drum hab' ich mich der Magie ergeben,
Ob mir durch Geistes Kraft und Mund
Nicht manch Geheimnis würde kund;
Dass ich nicht mehr mit sauerm Schweiß
Zu sagen brauche, was ich nicht weiß;
Dass ich erkenne, was die Welt
Im Innersten zusammenhält,
Schau' alle Wirkenskraft und Samen,
Und tu' nicht mehr in Worten kramen.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)

By Peter Scheeder
Peter Scheeder

Friedwart Husemann

Portait Hr.HusemannDr.med.Friedwart Husemann war Facharzt für Innere Medizin und versierter Anthroposoph mit tiefem Hintergrundwissen. Friedwart Husemann verstarb am 3.Februar 2022 unerwartet.

Er verfasste einen regelmäßigen, sehr bemerkenswerten Rundbrief zu vielen aktuellen Themen der Anthroposophie. Einige dieser Rundbriefe sind hier öffentlich wiedergegeben, noch mehr seiner Rundbriefe finden Sie im internen Bereich der Seite, der erst nach Anmeldung zugänglich ist.

Bei Interesse können Sie sich hier anmelden. Mit einer Anmeldung erhalten Sie gleichzeitig Zugang zu weiteren Inhalten.

 

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