Anthroposophische Gesellschaft Michaelzweig Pforzheim
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2025 Das Rudolf Steiner Festjahr

Am 30. März 2025 jährt sich zum einhundertsten Male Dr. Rudolf Steiners Todestag.

Wie viel dunkler wäre unsere Welt, gäbe es nicht die Weisheit vom Menschen: die durch Rudolf Steiner vermittelte ANTHROPOSOPHIE.Viele zentrale Lebensfelder werden durch sie mit relevanten und heilsamen Impulsen befruchtet – und machen unser Leben sinnvoller und lebenswerter.So bietet das Jahr 2025 eine hervorragende Gelegenheit, unseren Dank gegenüber dem Wesen „Anthroposophia“ und seinem Vermittler Dr. Rudolf Steiner in konkrete Taten einfließen zu lassen.Unser Zweig wird mit einem „Tag der offenen Türe“ und ansprechendem Rahmenprogramm in die Öffentlichkeit treten. Und vom 28. bis 30. März 25 findet in Stuttgart auf dem Schlossplatz ein großangelegtes Fest zur Anthroposophie statt.

Informationen zu den Veranstaltungen sind hier zu finden: www.steiner2025.de


Dr. Christian Seiser

Weisheit und Liebe

Rundbrief zur Anthroposophie

Liebe Freunde,

betrachten Sie ein Baumblatt, die Feder eines Vogels, die Innenfläche unserer Hand oder den Wunderbau unseres Auges, Sie finden überall weisheitsvolle Ordnung und weisheitsvolles Zusammenwirken. Indessen: diese Weisheit war nicht immer so vorhanden. Sie wurde zu einem bestimmten Zeitpunkt in die Dinge hineingelegt, sodass wir sie heute in der Natur allerorten wiederfinden können. Es ist wichtig, sich so etwas klarzumachen, weil man erst dadurch ein Gefühl für die Entwicklung bekommt. Die Anthroposophie gibt den Moment an, wann es geschah, dass die Welt mit Weisheit imprägniert worden ist. 

So wie der Mensch wiederholte Erdenleben durchmacht, so war es auch mit der Erde. Die frühere Inkarnation unserer Erde wird in der Geheimwissenschaft (GA 13, Kap. „Die Weltentwicklung und der Mensch“) der „alte Mond“ genannt. Das Wort Mond in diesem Zusammenhang meint nicht den Mond, der heute am Himmel steht, sondern die frühere Inkarnation unserer Erde. Zwischen dem damaligen, alten Mond und der heutigen Erde war eine Zwischenzeit ähnlich der, wie heute beim Menschen die Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Also ein Zeitraum, wo von der vergangenen Mondentwicklung und von der zukünftigen Erdentwicklung nichts verkörpert war. Alles Vorherige und alles Zukünftige war vergeistigt. 

Auf dem alten Mond bestand der Menschenvorfahr aus drei Wesensgliedern: Astralleib, Ätherleib und physischem Leib. Das Ich als viertes Wesensglied kam erst auf der Erde dazu. Von den Naturreichen gab es damals ebenfalls nur drei: erstens Mineralpflanzen, ein Mittelding zwischen Mineral- und Pflanzenreich, zweitens eine Art Tierpflanzenreich und drittens ein Mittelding zwischen Mensch und Tier. Erst auf der Erde trennten sich diese drei in vier: in Mineralien, Pflanzen, Tiere und Menschen. Auch von den elementarischen Aggregatzuständen gab es nur Wärme, Luft und Wasser, das vierte, erdige Element kam erst auf der Erde dazu. (In der Geheimwissenschaft gilt die Wärme als selbständiger Aggregatzustand wie in der Physik sonst die Luft oder das Wasser).  

Es war am Ende der Mondentwicklung, als die „Geister der Weisheit“ (christlich:  Kyriotetes) den damaligen Kosmos mit Weisheit durchdrangen. In der Zeit davor gab es auf dem alten Mond eine Fülle von Inhalten wie oben angedeutet. Auf dem Höhepunkt der Mondentwicklung beispielsweise war der Mensch „ein wunderbares Musikinstrument, auf dessen Saiten die Mysterien des Weltalles erklangen“. Aber Weisheit in dem Sinne, wie wir sie heute überall finden, gab es dazumal noch nicht. 

Sie merken, dass wir uns z. B. ein Musikinstrument ohne Weisheit heute gar nicht vorstellen können. Auch Mysterien so, wie sie damals bestanden haben mochten, können wir uns heute ohne Weisheit nicht vorstellen. Wenn wir es aber doch versuchen, uns in diese Zeit ohne Weisheit zurückzuversetzen, dann beginnen wir zu ahnen, was Entwicklung ist. 

Der alte Mond war am Ende seiner Entwicklung also ein „Kosmos der Weisheit“. Unsere Erde hat eine andere Aufgabe. Sie soll zu einem „Kosmos der Liebe“ werden. So wie wir heute als Erbe des alten Mondes überall Weisheit erkennen können, so wird auf der nächsten Stufe der Erdenentwicklung überall die Liebe uns entgegen duften. Das Wort „entgegen duften“ benützt R. Steiner in diesem Zusammenhang (aus meinem Gedächtnis zitiert). Diese nächste Inkarnation unserer Erde wird geisteswissenschaftlich als „Jupiter“ bezeichnet. „Jupiter“ in diesem Zusammenhang bezieht sich nicht auf den heutigen Planeten am Himmel. Christlich nennt man diese Entwicklungsstufe der Zukunft das „Himmlische Jerusalem“. 

Den Kosmos der Liebe, der sich aus dem Kosmos der Weisheit entwickeln wird, hatte Novalis im Auge, als er die Verse dichtete: 

„Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren 

Sind Schlüssel aller Kreaturen, 

Wenn die, so singen oder küssen,

Mehr als die Tiefgelehrten wissen…“ 

Diese Worte könnte man als romantische Blumensprache missverstehen und nicht weiter ernst nehmen. Vor dem hier skizzierten Hintergrund allerdings beschreiben sie den Übergang vom Kosmos der Weisheit, wo die Tiefgelehrten herrschen, zu dem Kosmos der Liebe, den die Entwicklung unserer Erde an ihrem Ende erreichen soll. 

Weisheit und Liebe haben einen inneren Zusammenhang. „Weisheit ist die Vorbedingung der Liebe“ (GA 13, Kap. „Gegenwart und Zukunft…“). Die Liebe muss aus der Weisheit heraus entwickelt werden. Es ist nicht umsonst, dass wir uns geisteswissenschaftliche Erkenntnisse erwerben: „Geistige Erkenntnis wandelt sich durch das, was sie ist, in Liebe um“ (ebenda). Vielen Menschen erscheint das „abstrakt“, weil diese Umwandlung sehr langsam vonstattengeht und sich unter Umständen erst in den nächsten Inkarnationen zeigen wird. Dennoch ist es so: „Liebe ist das Ergebnis der im Ich wiedergeborenen Weisheit“ (ebenda). Wir sind erst am Anfang. Eigentlich wissen wir noch gar nicht, was Liebe ist. Dazu ist nötig ein „tiefdemütig, lebenlanges Lernen“ (Christian Morgenstern „Ich will aus allem nehmen…“ in „Wir fanden einen Pfad“, 1914). 

Es ist wie beim Christentum. Wir sind am Anfang. „Christus ist der Lehrer der Menschenliebe“ heißt es in der Sonntagshandlung für Kinder des Freien Religionsunterrichtes der Waldorfschule und der Christengemeinschaft (GA 269, Seite 43). Durch diesen Lehrer aller Lehrer erreichen wir unser Erdenziel. 

Herzlich Ihr Friedwart Husemann

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