physische Realität und geistige Realität sind zwei Seiten derselben Medaillie, folglich kann man "sie" prinzipiell von beiden Seiten mit demselben Ergebnis erforschen. Es stellt sich dabei die Frage wo ist das Erforschen zu ende, wo begegnen sich die Realitäten.
Die Anthroposophie fügt den gängigen Dimensionen Raum und Zeit die Dimension des Geistigen hinzu und erfährt sie als ebenso Real wie Raum und Zeit.
Es stellt sich die Frage wie kann diese Dimension erforscht werden kann.
- zur wissenschaftlichen Erforschung Geistigen Welt
- welche die Einseitigkeiten durchschaut
- der bloßen Naturerkenntnis
- ebenso wie diejenigen der "gewöhnlichen" Mystik
- und bevor sie den Versuch macht in die übersinnliche Welt einzudringen
- in der erkennenden Seele erst die
- im gewöhnlichen Bewusstsein und
- in der gewöhnlichen Wissenschaft
- noch nicht tätigen Kräfte entwickelt
- in der erkennenden Seele erst die
- die ein solches Eindringen ermöglichen.
Allein diese wenigen Aussagen beinhalten viele Voraussetzungen die ernst zu nehmen sind
- es gibt eine geistige Welt
- sie ist erforschbar
- die gegenwärtige Naturerkenntnis ebenso wie die gewöhnliche Mystik sind "heute" einseitig
- es gibt Voraussetzungen in die übersinnliche Welt einzudringen
- es gibt eine erkennende Seele
- mit einem gewöhnlichen Bewusstsein
- die eine gewöhnliche Wissenschaft betreibt
- diese Beiden haben noch nicht tätige Kräfte
- erst diese Kräfte ermöglichen ein eindringen in die übersinnliche (= geistige) Welt
- erst wenn man in sie eingedrungen ist, kann man sie erforschen, was die Frage war.
Damit haben wir Voraussetzungen gegeben, Voraussetzungen die vor etwas über hundert Jahren in der geistigen Welt geschaut und von Rudolf Steiner in Worte der physischen Welt gefasst wurden.
Diese Voraussetzungen treffen auf jede Individualität, die aus ihrem ganz individuellen Schicksal der Anthroposophie begegnet und für sich selbst entscheiden muss ob noch Voraussetzungen zu erarbeiten sind oder ob sie eigene Erfahrungen in der geistigen Welt macht. Diese Schwelle ist ebenfalls nicht trivial und bietet die Möglichkeit zu vielfältigem Irrtum.
Der Anthroposophische Schulungsweg ist nach Aussage Rudolf Steiners ein verlässlicher Weg um die Sinnesorgane des Ich auszubilden und nutzen zu lernen.
Menschen die auf anthroposophischer Grundlage zusammen arbeiten